Die Maschine > vom Antrieb zum Klangtrieb

Ab der Saison 2023 buchbar

Eine Maschine auf Jungfernfahrt, in Begleitung ihres Erfinders und seines Assistenten. Sie wollen wissen, ob sich Klänge in kinetische Energie umwandeln lassen und erproben dies im praktischen Experiment.

Welche Klänge könnten der Stoff sein, aus dem die Maschine ihre Antriebsenergie bezieht?

Hier kommen der Assistent und das Publikum ins Spiel: Mit seinem Scanner nimmt er die Klänge und Geräusche der Passant*innen ab und sendet sie an die Maschine; diese werden von ihr transformiert und als Spontankomposition mit treibenden Rhythmen wieder ausgespuckt. Es entsteht eine Energie, die beim Publikum körperliche Reaktionen auslösen kann – Entzückung, Entrückung bis hin zum spontanen Tanzbedürfnis.

Der Assistent ist bei der Arbeit mit dem Scanner sehr bestimmt bis dezent aufdringlich. Er gerät ständig auf Abwege, ist extrem anfällig für Flirts, so dass er vorübergehend seinen Forschungsauftrag aus den Augen verliert, um letztlich noch inspirierter den verborgenen Klängen auf die Spur zu kommen. Frisch aufgetankt setzt dann die Maschine ihre Reise fort.

  • Das Flair alter Jahrmärkte der Gaukler und technischen Wunder klingt an.
  • Die Maschine – das ist partizipatives Komponieren und performtes Sampling, ohne Sprache.
  • Die Maschine ist ein mobiles Upcycling-, Sound- und Kunstobjekt. Entdecken Sie die Deckel bekannter Marmeladengläser.
  • Aufbau und Vorbereitungszeit 2 Stunden

Idee, Produktion und Regie: Folke Witten-Nierade

Geeignet zu jeder Tageszeit (im Dunkeln beleuchtet)

Hörprobe Maschinensound: